Werksvilla

 

Ehemalige Direktorenvilla aus dem 19. Jahrhundert.

Sie wurde nach dem Krieg, bis Mitte der 90er Jahre zum Vermieten genutzt. Werkswohnungen.Da man dieses Gebäude hat vergammeln lassen, konnte es nicht mehr genutzt werden.

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Casino

 

Hier hatte die braune Gesellschaft ihr Kasino.

Aus diesem Gebäude sollen die einzigen Schüsse gefallen sein, als die Amerikaner einmarschierten.

Später wurde auch dieses Gebäude an einen Buderus-Arbeiter vermietet.

Werkswohnungen

 

Eines der letzten sozialen Großprojekte von Buderus.

Mitte der 70er Jahre wurden noch 3 Wohnkomplexe erstellt, damit flei-ßige Arbeiter gut und preiswert leben konnten.

Schon 10 Jahre später folgte der Verkauf von Werkswohnungen.

Aus Profitgründen zog man sich immer mehr aus der freiwilligen so-zialen Verantwortung heraus.

VB

 

 Die Volksbank in Hirzenhain.

Wenn es am 10. Arbeitstag eines Monates Lohn gab, dann standen bis zu 100 Arbeiter schlange, um ihr sauer verdientes Geld abzuho-len                                                                          

Die Leute hatten eine hohe Kaufkraft und konnten sich in den 70er und 80er Jahren viel leisten.

Zum Vergleich, ein Arbeiter konnte Mitte der 80er Jahre bei Buderus mit 1.200€ netto rechnen. 

Im Jahr 2005 müssen 3-köpfige Familien mit diesem Geld auskom-men.

Sozialwohnungen ade

 

Als Alternative zu den Werkswohnungen gab es den sozialen Woh-nungsmarkt.

Die Gemeinde Hirzenhain hatt eine ganze Anzahl von Sozialwohnun-gen für bedürftige Menschen.                                

Mitte der 90er Jahre wurden fast alle Immobilien an dubiose Immo-biliengesellschaften verkauft, die dann die Mieten und Nebenkosten in die Höhe getrieben haben, mit freundlicher Unterstützung und Duldung durch die Justiz.

EX-Sozialwohnungen

 

 Auch diese Immobilie kam zum Schleuderpreis unter den Hammer, weil die Gemeinde Hirzenhain, mit ihren seinerzeit 6,5 Millionen Euro Schulden, am Ende schien.

Bürgerhaus

 

Das Bürgerhaus in Hirzenhain.

Oben ein großer Saal (Turnhalle)darunter eine leerstehende Gaststät-te mit Kegelbahn. Das Dach ist ein marodes Flachdach, welches nachträglich ein Spitzdach in den 90ern erhalten hat.                                                                                      

Bis in die 80er Jahre hinein haben Vereine und Verbände ständig ge-sellige Veranstaltungen abgehalten. Es war immer was los.

Danach, mit dem Zusammenbruch von Buderus, ging auch hier alles den Bach runter.