Seniorenwohnheim

 

 Die Angestelltenkantine von Buderus (heute Seniorenwohnheim). Hier konnten die Angestellen und die Abteilungsleiter zwischen mehreren Menüs wählen, und ihr Essen in Ruhe von 12:00 Uhr bis 12:45 Uhr einnehmen.

Auch das Seniorenwohnheim wurde zwischenzeitlich von einem SPD-Mann platt gemacht und sit geschlossen.

Eine weitere Kantine, für die Arbeiter, befand sich im Betriebsgelände. Viele Frauen brachten, bis Anfang der 60er Jahre, das Mittagessen bis vor das Werkstor.

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EX Gerätehaus WFW

 

In diesem Gebäude befand sich eine eigene Werksfeuerwehr. (Heute Getränkemarkt) Diese Wehr bestand bis Mitte der 90er Jahre.

Außerdem hatte Buderus bis in die 60er Jahre hinein einen eigenen Fußballverein.

Buderus war für viele Menschen mehr als nur ein Arbeitgeber.

Buderus war Lebensqualität.

Werkseingang

 

Der Haupteingangsbereich von Buderus-Hirzenhain.

Links vorne war das Pförtnerhäuschen. Dahinter der Werkzeugbau, Presserei, und der Versand für Badewannen und Öfen. Gegenüber be-fanden sich das Lohnbüro, Betriebsratszimmer, die restliche Verwal-tung, und die Chefzimmer.

Seitenansicht vom Werk

 

Seitenansicht der Produktionsstätte. 

Insgesamt arbeiteten bei Buderus bis 1000 Leute.

Im Krieg kamen noch unzählige Kriegsgefangene aus dem Ostblock hinzu.

Mitte der 80er ging Buderus an die Börse.

Das Unternehmen wurde zerschlagen, in mehrere Kleinbetriebe.    2005 nur noch unter 200 Beschäftigte.

Betriebsgelände

 

Neben dem Hauptgebäude befand sich die Ofenmontage und Bade-wannenabteilung.

Beide baufälligen Gebäude wurden Anfang der 90er Jahre abgerisssen                                                                 

Das Gleiche trifft auf den Grauguß zu. Dieses Gebäude hätten den Blick hier versperren müssen.

Im Grauguß wurden die Teile für die Ofenmontage hergestellt.

Seit Mitte der 80er Jahre hat man diese Gießerei nach Lollar ausgelagert.

Die Montage blieb in Hirzenhain.

Werksgelände

Links die Kantine für die Arbeiter im ersten Stock.                      

Unten befanden sich die Umkleide- und Duschräume.

Außerdem konnte man sich dort erfrischende Getränke kaufen.  

Ebenfalls im Gebäude, der Betriebsarzt.                                          

Im Vordergrund (gelbe Gasleitung) die Strahlerei mit Lagerräumen. Dahinter der erste Grauguß, später Alluminium-Kokillenguß, dann Badewannenabteilung. Steht seit 2006 leer.

EX Müllkippe

 

Hinter dem Werksgelände (vorbei am Stahlfeinguß) befindet sich die ehemalige Müllkippe von Buderus und Hirzenhain, die bis in die 80er Jahre genutzt wurde. Paradox, dieses Gelände hat man zuwachsen lassen, und wird heute als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Vor dem Hügel befinden sich die Bunker, zum Schutz vor Luftangriffe, im II.-Weltkrieg.

Hier einer der ehemaligen Eingänge, der nach 1995 zugemauert wur-de.

Anlaß dafür war eine Aktion des Ev.Pfarrer Patzelt, der ein Buch über die Gräueltaten der Nazi’s herausbrachte, mit dem Titel: Das mit den Russenweibern ist erledigt.” Im März 1945 wurden 87 Kriegsgefange-nen noch eiskalt erschossen. 3 Tage später rückten die Amerikaner ein. Ein VHS-Film wurde ebenfalls zur Problematik gedreht.          Das Material ist bei der ev. Kirchengemeinde in Hirzenhain erhältlich.